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Der Wurmstall öffnet seine Tür

Von Rösi Reichen. Aktualisiert am 12.04.2012

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Der Biobetrieb von Esther und Hans Fuhrer in Aeschi öffnet die Türe seines Wurmstalls am Wochenende für Besucher. Besichtigt werden kann die Produktion des konzentrierten, hochwertigen Wurmdüngers. Daneben führen Fuhrers einen Milchwirtschafts- und Mastbetrieb.

Die «Wurmeltern» Esther und Hans Fuhrer aus Aeschi verkaufen den auf dem Hof produzierten Vermiflora-Dünger in Säcken und freuen sich auf Besucher zum Tag der offenen Tür. Bild: Rösi Reichen

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  • vermisuisse.ch

Tag der offenen Tür
Biobetrieb Fuhrer, Zwygartenstrasse 57 in Aeschi. Samstag und Sonntag, 14./15.April, 11 bis 16 Uhr

«Mit einem in der Schweiz einzigartigen System produzieren wir mit Regenwürmern Vermiflora-Wurmerde, einen natürlichen Dünger», stand auf dem Flyer, der in Aeschi in alle Haushaltungen zugestellt wurde. «Wir wurden immer wieder angesprochen auf unsere Regenwürmer. Die Leute interessieren sich, wie das funktioniert», erklärt Esther Fuhrer den Entscheid, einen Tag der offenen Tür durchzuführen auf dem Biohof im Spittel, den sie mit ihrem Mann Hans führt. Das Ehepaar hat bereits Führungen für Gäste aus der Region Basel und von landwirtschaftlichen Schulen durchgeführt.Verkauf seit einem Jahr

«Ich beschäftige mich etwa einen Tag in der Woche mit der Wurmerde, fülle Mist und weitere Nahrung in die Behälter, kehre die durchs Gitter fallende Erde zusammen, reinige, siebe und schaufle sie von Hand in die Säcke», erzählt Hans Fuhrer, der oft als Feuerwehrinstruktor unterwegs ist. Wenn der Ansturm gross würde, könnte er die Anlage noch ausbauen, rationalisieren und die Wurmerde maschinell abfüllen, blickt der Bauer mit innovativen Ideen in die Zukunft.Die Würmer verarbeiten Festmist und Grüngut mit Urgesteinsmehl zu Wurmerde. Das Substrat, das wie feiner Tabak oder Kaffeesatz aussieht, offerieren Fuhrers seit einem Jahr in Säcken zu fünf und zehn Litern abgepackt. Sie liefern auch ins Tropenhaus in Frutigen und haben am 21.April 2011 mit Beat Senn aus Krattigen und Samuel Moser aus Frutigen eine Firma gegründet, die Vermi Suisse Wurmerde GmbH. Wer mag, kann das Produkt in offenen Gefässen abholen oder über www.vermisuisse.ch bestellen. Einige Verkaufsstellen gibt es in der Region. So haben die Landi in Reichenbach, das Blumen-Atelier Brigitte Mathys in Aeschi und die Wittwer Blumen und Gartenbau AG in Spiez den Dünger im Sortiment.Zuerst VersucheIn der Erde enthalten, die von den Pflanzen gut aufgenommen wird, sind laut Fuhrer Stickstoff, Mineralien- und Spurenelemente. Sie sei ein qualitativ hoch stehender Biobodenverbesserer beim Pflanzen, Umtopfen und Düngen von Gemüse, Blumen, Zimmer- und Wasserpflanzen und werde mit normaler Erde gemischt. Der Dünger sei gut verträglich für die Wurzeln, gebe den Setzlingen und Kulturen einen guten Start, fördere das Pflanzenwachstum und wirke gegen Krankheiten. Im Giesswasser aufgelöst, kann die Erde auch als Flüssigdünger verwendet werden.2010 hat das Ehepaar Fuhrer mit der Produktion von Wurmerde in einem 31,5 mal 9,6 Meter grossen Tunnel mit 3 bis 13 Zentimeter langen Mist- oder Kompostwürmern begonnen, die kräftig rot mit gelben Querstreifen gefärbt sind. Fuhrers sind Pioniere und betreiben die erste Anlage dieser Grösse in der Schweiz mit dem entsprechenden finanziellen und zeitlichen Aufwand. Sie machten Versuche bei der Zusammensetzung der organischen und mineralischen Inhaltsstoffen in Bioqualität und den Arbeitsabläufen.Der Dünger ist aber kein Massenprodukt, er ist als weiteres Standbein neben ihrem 22 Hektaren grossen Milchwirtschafts- und Mastbetrieb mit verschiedenen Kuhrassen gedacht. Ein Gemüsebauer in der Innerschweiz machte Versuche mit dem natürlichen Dünger. Er zog Tomatenpflanzen mit herkömmlichem Dünger und mit Wurmerde. «Die Testergebnisse zeigen Vorteile für unser Produkt», freut sich Hans Fuhrer. «Zu Beginn war das Wachstum stärker bei der Vergleichskultur mit Kunstdünger. Jetzt haben die Wurmerdepflanzen die andern überholt, sind grüner, kräftiger, gesünder und langfristig im Vorteil, weil sie nicht überdüngt sind und sich holen können, was sie brauchen.» (Berner Oberländer)Erstellt: 12.04.2012, 07:59 Uhr

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