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Katzennarr: Halteverbot bestätigt

Von Daniela Toneatti.

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Nachdem das Veterinäramt vierzig Katzen wegen tierschutzwidriger Haltung beschlagnahmt hatte, hat das Bundesgericht nun das letzte Wort gesprochen: Der 65-jährige Rentner wird nie mehr Katzen halten dürfen.

Katzenverbot: Ein 67-jähriger Rentner verstiess gegen das Tierschutzgesetz. (Symbolbild)Bild: Susanne Keller

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Am vergangenen 3. Oktober hat das kantonale Veterinäramt angeordnet, vierzig Katzen aus einer privaten Liegenschaft in Rinderwald oberhalb von Achseten zu beschlagnahmen (wir berichteten). Grund: Ein 65-jähriger Deutscher* führte mit den Tieren gemäss eigenen Angaben ein «tiefenpsychologisch fundiertes Gesundheitsprojekt zur Katzenpsychologie» durch, welches in der Gemeinde Frutigen auf Widerstand stiess und in einer Tierschutzmeldung mündete. Daraufhin nahm die Kantonspolizei am 25. September eine Hausuntersuchung vor.

Fazit: «Als wir die Räumlichkeiten betraten, war es uns nicht möglich, längere Zeit im Raum zu bleiben. Der Ammoniakgeruch war so stark, dass das Atmen schwerfiel und wir uns bereits nach einer halben Minute wieder an die frische Luft begeben mussten. Die Räumlichkeiten waren sehr stark durch Katzenkot und Urin verunreinigt», kann aus dem Polizeibericht entnommen werden. Die Tiere wurden beschlagnahmt und durch das Landwirtschaftsamt zur Neuplatzierung freigegeben, und über den Mann wurde durch das Verwaltungsgericht ein Katzenhalteverbot verhängt.

Nachweislich vernachlässigt

Das über ihn verhängte Urteil wollte der Rentner nicht akzeptieren: Er beanstandete, dass es nicht innert angemessener Frist ergangen sei, seine Privatsphäre während der Kontrolle durch den Veterinärdienst verletzt worden sei und das Urteil willkürlich sei. Das Bundesgericht beurteilte die Beschwerde jedoch als «offensichtlich unbegründet» und stellte des Weiteren fest: «Die Vorinstanz hat überzeugend dargelegt, dass die Katzenhaltung durch den Beschwerdeführer angesichts der Missstände sofort eingestellt werden musste.» Der Rentner verkenne den Zustand, in dem die Katzen vorgefunden worden seien.

«Gestützt auf das Kontrollprotokoll des Veterinärdienstes, den Anzeigerapport der Kantonspolizei und den Bericht der tierärztlichen Untersuchung, erachtete es die Vorinstanz für wahrscheinlich, dass die Tiere vernachlässigt und unter ungeeigneten Bedingungen gehalten worden waren.» Deshalb seien die Behörden unverzüglich eingeschritten. Denn: Dies sei nicht erst dann notwendig, wenn Missstände als gesichert erscheinen würden. Tiere könnten sich gegen schlechte Haltungsbedingungen nicht zur Wehr setzen und seien auf menschliche Mitwirkung angewiesen.

Beschwerde abgewiesen

Die Behauptung des Rentners, das Projekt diene der psychischen Gesundheit der Katzen, beurteilte das Bundesgericht als «wenig glaubwürdig», da die Tiere «nachweislich vernachlässigt» worden seien. Und: «Das beschränkte Interesse an der ununterbrochenen Weiterführung der Katzenhaltung vermag das gewichtige Anliegen des Tierschutzes bei weitem nicht aufzuwiegen.» Fazit: Die Beschwerde wurde abgewiesen, der Rentner wird für den Rest seines Lebens auf Katzen verzichten müssen.

*Name der Redaktion bekannt (Berner Oberländer)

Erstellt: 08.04.2015, 08:59 Uhr

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