Schweizer Tourismus trotzte im Februar der Frankenstärke

  • Abo
  • |

  • E-Paper
  • |

  • Werbung
  • |

  • Todesanzeigen
  • |

  • Kontakt

Registrieren |
Login

 

14°C

3°C
/

21°C

Jobs
Immobilien
Events

Tourismus

Aktualisiert am 07.04.15, um 14:30

 

Schweizer Tourismus trotzte im Februar der Frankenstärke

Schweizer Hoteliers sind mit dem Februar zufrieden (Symbolbild)

Die Zahl der Übernachtungen in Schweizer Hotels hat im ersten vollen Monat nach Aufhebung des Euro-Mindestkurses deutlich zugenommen. Profitiert haben die Hoteliers im Februar indirekt bereits von frühen Ostern und von der guten Wirtschaftslage in Deutschland.

Ähnliche Themen

Führungen in Zürich:Ein Crashkurs inurbanen Mythen

Aktualisiert am 04.04.15, um 16:30 von Matthias Scharrer

Airbnb expandiertnach Kuba

Aktualisiert am 02.04.15, um 21:44

Herausragende Zahlenim Februar: Baselzeigt es allen

Aktualisiert am 26.03.15, um 20:35

Tweet

 

Kommentare (1)

Die Zahl der Logiernächte nahm gegenüber dem Vorjahresmonat um 6 Prozent auf 3,1 Millionen zu, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte. Zum deutlichen Plus haben sowohl in- wie ausländische Gäste beigetragen.

Die Schweizerinnen und Schweizer haben 8,4 Prozent mehr Logiernächte gebucht als im Vorjahr (insgesamt 1,5 Millionen). Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland nahmen um 3,8 Prozent auf 1,6 Millionen zu.

Dabei hat die Zahl der Logiernächte nicht nur in den städtischen Zentren zugenommen, sondern auch in den grossen Bergregionen Graubünden, Wallis (je +6,4 Prozent) und Berner Oberland (+11,8 Prozent) sowie in der Region Luzern/Vierwaldstättersee (+17,8 Prozent).

« Das ist eine erfreuliche Überraschung », sagt Christoph Juen, Direktor des Branchenverbandes Hotelleriesuisse auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Er sieht zwei Gründe, warum sich der Schweizer Tourismus deutlich besser als erwartet gehalten hat.

Den Anstieg der Gäste aus der Schweiz erklärt sich laut Juen vor allem mit der Lage der Ostern. Weil diese in diesem Jahr bereits auf das erste Wochenende im April fielen, hätten fast alle Kantone die Schul-Sportferien auf den Februar vorgezogen. Zudem hätten die Hotels davon profitiert, dass wider Erwarten kaum Stornierungen vorgenommen wurden.

Wieder mehr deutsche Feriengäste

Tatsächlich haben nicht einmal die Feriengäste aus Deutschland ihre frühzeitig gebuchten Winterferien abgesagt. Trotz « Frankenschock » sind die Logiernächte von Deutschen um 3,9 Prozent gestiegen, was Juen mit der guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland erklärt. Aber auch Belgier und Holländer sind vermehrt in die Schweiz gereist. Insgesamt stieg die Zahl europäischer Gäste um ein Prozent.

Den deutlichsten Anstieg verbuchten jedoch asiatische Touristen. Deren Logiernächtezahl stieg um 22,5 Prozent an. « Das zeigt, wie wichtig und erfolgreich unser Marketing in dieser Region ist », sagt Juen dazu.

Um mehr als einen Drittel zurückgegangen ist dagegen die Zahl der russischen Touristen. Der Einbruch des Rubels und die Ukraine-Krise wirkten hier offenbar noch nach.

Glimpfliche Wintersaison

Dank der guten Zahlen im Februar zeigt sich Juen zuversichtlich, dass die Wintersaison für die Schweizer Hotels noch einigermassen glimpflich über die Bühne geht. Dies auch wenn noch nicht klar ist, in welchem Umfang die Schweizer Hoteliers wegen der Aufwertung des Frankens Rabatte gewährt und damit eine Umsatzeinbusse erlitten haben.

Auch bei den Übernachtungszahlen erwartet Juen keine Fortsetzung des Aufwärtstrends vom Februar. Im Monat März gebe es jedenfalls Anzeichen einer Abschwächung. « Die spontanen Buchungen haben nicht im üblichen Umfang stattgefunden », sagt er.

Grosse Sorgen macht sich der Direktor von Hotelleriesuisse aber was die Sommersaison angeht. « Da braucht es nicht viel, dass es einen markanten Einbruch gibt », sagt er. Wirklich aufzeigen, wie stark die Aufwertung des Frankens dem Schweizer Tourismus schade, werde wohl erst die nächste Wintersaison.

(sda)

 

article
129012382
Die Zahl der Übernachtungen in Schweizer Hotels hat im ersten vollen Monat nach Aufhebung des Euro-Mindestkurses deutlich zugenommen. Profitiert haben die Hoteliers im Februar indirekt bereits von frühen Ostern und von der guten Wirtschaftslage in Deutschland.
Schweizer Tourismus trotzte im Februar der Frankenstärke
http://www.solothurnerzeitung.ch/wirtschaft/schweizer-tourismus-trotzte-im-februar-der-frankenstaerke-129012382
2015-04-07 12:30:17
http://static.a-z.ch/__ip/7dG6gj0vYlLKJaTGZ9Tlvk3CdB8/b513fd032c034d98e4416ac2f4feba82c2596416/teaser-veeseo/schweizer-hoteliers-sind-mit-dem-februar-zufrieden-symbolbild
Tourismus
wirtschaft

Information

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion:
Bei uns dürfen alle kommentieren. Wir veröffentlichen Ihre Kommentare gerne, sofern Sie sich an ein paar grundlegende Regeln halten. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden nicht veröffentlicht. Auch solche, die in Dialekt verfasst sind, publizieren wird nicht. Ebenfalls gelöscht werden Kommentare, die aufgrund mangelnder Rechtschreibung oder Schrift in Grossbuchstaben kaum zu lesen sind. Nicht publiziert werden überlange Kommentare (länger als 650 Zeichen).

Die Beiträge werden von der Redaktion vorab gesichtet, bevor Sie online gehen. Das kann manchmal etwas dauern. Wer sich bei uns einen Account mit Login zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt, der wird vorrangig behandelt.
Wir können keine Fragen beantworten, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

KOMMENTARE (1)

robertstefan

07.04.15
|
11:16

Heute so, morgen so….einfach schwach, was uns Lesern dauernd vorgesetzt wird. Anscheinend reagiert unsere Wirtschaft im Sekundentackt. Spätestens übermorgen wird man lesen können, wie stark die Frankenstärke unseren Wohlstand gefährdet.

Anzeige

Fehler gesehen? Jetzt melden!

Fill out my online form.

Die URL zum Artikel wird automatisch übertragen.

 

 

Anzeige

Top Jobs

Ihr Browser kann leider keine eingebetteten Frames anzeigen: Sie können die eingebettete Seite über den folgenden Verweis aufrufen: Top Jobs

Anzeige

az Solothurner Zeitung im Überblick

  • Region
    Kanton |
    Solothurn |
    Grenchen / Seeland |
    Olten |
    Thal / Gäu |
    Niederamt |
    Lebern / Bucheggberg / Wasseramt |
    Weitere Regionen
  • Gemeinde
    Leserbeiträge |
    Vereinsmeldungen |
    Gratulationen
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Sport
    Fussball |
    Tennis |
    Eishockey |
    Ski/Wintersport |
    Weitere Sportarten |
    Regionalsport |
    Tabellen
  • Panorama
    Vermischtes |
    People
  • Kultur
    Film/TV |
    Musik |
    Buch, Bühne, Kunst |
    Veranstaltungen |
    Im Kino
  • Blaulicht
  • Leben
    Leben |
    Digital |
    Gesundheit |
    Forschung und Technik
  • Video
  • Mitmachen
    Leser-Reporter |
    Schnappschuss |
    Umfragen |
    Dein SMS |
    Newsletter
  • a-z.ch
    Immobilien |
    Jobs |
    Fahrzeuge |
    Veranstaltungen |
    Vereine |
    Lokal
  • az Solothurner Zeitung
    Abonnement |
    Inserieren |
    az Bonus |
    E-Paper |
    Archiv |

    Kontakt & Impressum |
    AGB |
    Hilfe

AZ Medien

Tageszeitungen:

az Nordwestschweiz | az Aargauer Zeitung | az Badener Tagblatt | bz Basellandschaftliche Zeitung | bz Basel | az Limmattaler Zeitung | az Solothurner Zeitung | az Grenchner Tagblatt | ot Oltner Tagblatt

Sonntagszeitung:

Schweiz am Sonntag

Anzeiger:

Anzeiger Bezirk Affoltern | AZEIGER | Berner Landbote | Grenchner Stadt-Anzeiger | Lenzburger Bezirksanzeiger | Limmatwelle | Oberbaselbieter Zeitung | Stadtanzeiger Olten | Wochenblatt Birseck/Dorneck | Wochenblatt Schwarzbubenland/Laufental

Zeitschriften/Bücher:

FIT for LIFE | KOCHEN | natürlich | wir eltern | Bâtitech | Chemie Plus | Elektrotechnik ET | Haustech | HK Gebäudetechnik | Megalink | Technica | AT Verlag

TV-Senderfamilie:

TeleZüri | Tele M1 | TeleBärn | TV24 | Belcom

Online:

Nordwestschweiz Netz | watson | a-z.ch | Marktspiegel | HeimMärt | Gedenkzeit.ch

Druck/Vertrieb:

Mittelland Zeitungsdruck | Vogt-Schild Druck | Weiss Medien | AZ Vertrieb

© Copyright 2010 – , az Solothurner Zeitung

Schweizer Tourismus trotzte im Februar der Frankenstärke …

Laisser un commentaire